Was lernt ein Tierheilpraktiker (THP)/Tierpsychologe?

Der Tierheilpraktiker (THP) versteht sich nicht als Konkurrenz zum Tierarzt, sondern als Ergänzung.

Der Tierarzt darf zum Beispiel impfen, chemisch entwurmen, Medikamente verordnen und umwidmen, narkotisieren und natürlich operieren. All diese Tätigkeiten darf kein Tierheilpraktiker ausführen.

Tierheilpraktiker haben die Möglichkeit, durch eine breite Spanne der alternativen Heilverfahren die Therapie des Tierarztes zu unterstützen, zu ergänzen oder zu übernehmen, indem sie dort ansetzen, wo der Tierarzt keine Zeit mehr aufwenden kann (z.Bsp. Verhaltensprobleme) oder das Tier austherapiert worden ist, jedoch noch die Beschwerden vorhanden sind (z.Bsp. immer wieder auftretender Juckreiz).

Schönsittich

Der Tierheilpraktiker (THP) arbeitet ganzheitlich, das bedeutet er betrachtet den gesamten Organismus inklusive der Psyche, der Verhaltensmuster der Tiere, der Umgebung, Haltung, Ernährung und der Krankengeschichte. Mithilfe dieser Daten wird unter meiner Anleitung mit dem Tierbesitzer gemeinsam ein Anamnesebogen erstellt. Eine körperliche Untersuchung wird immer durchgeführt und ergänzt die Informationen. Mit den gewonnen Daten ist dann eine Diagnosestellung möglich.

Anschließend wählt er unter dem ihm zur Verfügung stehenden Spektrum seiner Therapiemöglichkeiten die geeigneteste Form aus. Diese bespricht er ausführlich mit dem Tierhalter. Oftmals gibt es mehrere Therapiemöglichkeiten, die sich sehr gut zusammen ergänzen.

Die Mitarbeit des Tierhalters/ Tierbetreuers ist nicht unerheblich für die Genesung des Tieres!

Eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker umfasst neben dem Erlernen von praktischen Fertigkeiten, die in zahlreichen Praktika auf Lehrhöfen vermittelt werden, auch eine Reihe an praxisnahem Fachwissen.

Es werden u. a. die Themen:

  • Anatomie und Physiologie
  • Pathologie
  • Rechts-/Berufskunde
  • Phytotherapie
  • Homöopathie
  • Akupunktur
  • Bachblütentherapie
  • Überblick verschiedener alternativen Heilmethoden
  • Geriatrie
  • Tierschutzgesetz
  • Tierseuchengesetz
  • Infektionsgesetz
  • Lebensmittelgesetz
  • Verordnung über Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind
  • Arzneimittelgesetz
  • Neuraltherapie
  • Kleines Labor
  • Notfallmaßnahmen

und noch einiges mehr an Wissen vermittelt.

Die Ausbildung umfasst bei den Paracelsus Schulen Prüfungen im mündlichen, schriftlichen und praktischen Teil sowie das Fertigen einer Facharbeit, die in einer vorgegebenen Zeit verfasst sein muss.

 

Hinweis in eigener Sache sowie im Sinne des § 3 HWG:
Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt ist.


Altdeutsche Hütehundewelpen

Das Studium der Tierpsychologie

Dieses Studium verschafft seinen Studenten die Möglichkeit, das Tier verhaltensbiologisch und lernpsychologisch noch besser zu verstehen.

Das ermöglicht dem Tierpsychologen, mit seinem fundierten Wissen mit praxisbezogenen Fähigkeiten im Bereich der Verhaltensberatung und - therapie dem Tierhalter zur Seite zu stehen.

Er kann Verhaltensstörungen erkennen und behandeln, da die Grundlagen der Verhaltensbiologie erlernt wurden.

Hierbei spielt ebenfalls das Umfeld sowie die Psyche und das daraus resultierende Verhaltensreportoire eines Tieres eine nicht unerhebliche Rolle. Der Tierpsychologe muss unterscheiden zwischen echten Verhaltensstörungen und Verhaltensauffälligkeiten, die aus einer Fehlhaltung heraus geschehen.

Gerade in der Haltung der Tiere liegen oft die größten Probleme.

Vorbeugen ist besser.

Deswegen ist es unerlässlich, hier beratend zur Seite zu stehen, um somit eine optimale Gestaltung des Tagesablaufes ihres Tieres gewährleisten zu können, um Verhaltensstörungen so vorbeugen zu können.

Probleme, die im Ansatz erkannt und therapiert werden, haben keine Chance sich zu verfestigen und sind leichter zu korrigieren als manifestierte Störungen.

Border- Collie auf der Couch

Fächer, die u.a. im Studium der Tierpsychologie vermittelt werden:

  • Verhaltenspsychologie
  • Verhaltensökologie
  • Lernen
  • Haltung/ Haltungsbedingungen der jeweiligen Spezies
  • Kommunikation/ Sozialstruktur der jeweiligen Tierart
  • Verhaltensberatung
  • Rassespezifikationen
  • und noch einige Fächer mehr.

Meine Qualifikationen.

Beide Studiengänge habe ich mit sehr guten Noten abgeschlossen.

Die Facharbeit zur zertifizierten, VDT geprüften Tierheilpraktikerin (THP) wurde mit 34 Punkten von 36 zu erreichenden Punkten mit Sehr gut abgeschlossen. Bei der mündlichen und praktischen Prüfung wurde die volle Punktzahl von 45 Punkten erreicht und bei der schriftlichen Prüfung wurde mit 28 Punkten ebenfalls 100 Prozent erlangt.

Diese Studiengänge sowie Fortbildungen qualifizieren mich somit, Sie bei gesundheitlichen Problemen sowie Verhaltensproblematiken und Erziehungsfragen zu unterstützen und Ihrem Tier zu helfen.

Fortbildungen sollten für jeden verantwortlichen Therapeuten eine Selbstverständlichkeit sein.

Fragen Sie den Therapeuten (THP) /Psychologen Ihres Vertrauens nach seiner Ausbildung bzw. nach seinen Fortbildungsmaßnahmen.